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FAQ3: Fragen an mich, Kosten, Zeitaufwand

Fragen an mich

Bitte sendet alle Fragen an die angegebene Emailadresse. Über diesen Weg werdet ihr am schnellsten eine Antwort erhalten. Wenn ihr aber die Kontaktfunktionen des Weblogs lieber verwenden möchtet, dann vergesst nicht, eure Emailadresse anzugeben. Mir fällt es dann leichter, euch anzuschreiben.

 

Kosten

Mit der Teilnahme an dem Projekt sind keine Kosten verbunden, mit Ausnahme dessen, was für den Betrieb eures PCs und den Internetzugang anfällt. Wenn es, wie geplant, zu einer Publikation der Anthologie kommt, werden ausschließlich Verlage in Betracht kommen, die keine Kosten verlangen. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Eine Bezahlung, die über ein Verlegexemplar hinausgeht, sollte aber auch realistischerweise niemand erwarten.

 

Zeitaufwand

Es fällt mir sehr schwer den durchschnittlichen Zeitaufwand pro Woche oder gar pro Tag anzugeben. Einerseits wird der Zeitaufwand in unterschiedlichen Phasen des Projekts sehr variieren, anderseits liegt es an jedem, wie intensiv er sich einbringen möchte. Wer durchschnittlich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit aufwenden kann, braucht eine Bewerbung nicht grundsätzlich zu scheuen. Aber Obacht, solche Anthologieprojekte können eine unheimliche Sogwirkung entfalten und dann vergehen auch einmal zwei Stunden wie im Flug.

Außerdem wird das Projekt vor allem von dem Engagement der Teilnehmer leben.

10.8.10 17:06


FAQ 2: Teilnahmealter, Bewerbungstext

Es haben sich erste Fragen zum Projekt und der Bewerbung ergeben, die ich gerne öffentlich beantworten möchte.

Teilnahmealter
Anders als bei anderen Anthologieausschreibungen habe ich bewusst kein Teilnahmealter genannt. Das biologische Alter sagt wenig über die Qualität und die Erfahrung von Autoren aus. Manche beginnen mit 60 als Anfänger, andere haben schon mit 20 umfangreiche Erfahrungen gemacht. Deshalb ist es mir wichtiger, den Autor kennenzulernen als sein Alter.

Bewerbungstext
Ich bitte euch darum, eurer Bewerbung einen aktuellen fiktionalen Text von euch beizulegen. Ob es sich dabei um eine Kurzgeschichte, eine Erzählung, einen Ausschnitt oder ein Kapitel aus einem längeren Werk handelt, ist mir relativ egal. Der Text soll einfach nur verdeutlichen, wie ihr schreibt, was ihr könnt. Lasst mich einfach einen konkreten Einblick in euer Schaffen bekommen. Die Länge ist dabei nicht so wichtig.
31.7.10 15:46


Ausschreibung: Anthologieprojekt „Kollaboratives Schreiben“

Für meine Masterarbeit am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster suche ich Autorinnen und Autoren für ein Anthologieprojekt.
In diesem Projekt soll eine Gruppe von Autorinnen und Autoren gemeinsam an einer Anthologie arbeiten. Ziel ist es, dass möglichst alle Arbeitsschritte des Projekts in Kooperation durchgeführt werden und auch das Ergebnis, die Anthologie, schließlich nicht aus einer bestimmten Zahl von alleinstehenden Texten besteht, die der Anzahl der Autorinnen und Autoren entspricht. Sowohl im Arbeitsprozess als auch im Endprodukt soll die gemeinsame Arbeit deutlich erkennbar sein.
Projektbegleitend werden außerdem Interviews durchgeführt, die den Fortschritt des Projekts dokumentieren und die Einstellungen der Teilnehmer zum Projekt erfassen sollen.


Genre & Thema

- Die Geschichten sollten im weitesten Sinne der phantastischen Literatur zugeordnet sein.
- Ein Thema ist nicht vorgegeben, dafür stehen aber zur groben Orientierung drei Handlungsorte zur Auswahl:
1. Ein alter Wald
2. Eine sterbende Stadt
3. Eine erblühende Wüste


Arbeitsplattform

- Ein geschlossener Bereich im Forum der Geschichtenweber (www.edition-geschichtenweber.de) zur Arbeit und Koordination. Darüber hinaus ist die Verwendung von E-Mails, Chats, Wikis und anderen Anwendungen des Web 2.0 vorstellbar.


Zeitplanung

- Das Projekt wird in etwa einen Zeitrahmen von 8 Monaten in Anspruch nehmen. Es beginnt wenige Tage nach Einsendeschluss.


Autoren

Was du mitbringen solltest:
- Ein wenig Schreiberfahrung.
- Einen zuverlässigen, von dir häufig verwendeten Internetzugang.
- Die Bereitschaft zum gemeinsamen Arbeiten (Ideenfindung, Planung, Textarbeit, usw.).
- Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in alle Phasen des Projekts (von Ideenfindung bis Überarbeitung/Lektorat).
- Die Bereitschaft zur Teilnahme an regelmäßigen, umfangreichen Evaluationen des Projekts.
- Die Bereitschaft, die für das Projekt geleistete Arbeit in Form von Schriftstücken (Forenbeiträge, Emails, Fragebögen, Geschichten in mehreren Arbeitsfassungen usw.) für eine wissenschaftliche Arbeit zur Erforschung kollaborativen Schreibens zur Verfügung zu stellen.
- Die Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren, viel Kreativität, Freude und Interesse.

Was für dich dabei herausspringt:
- Eine Reflexion und Verbesserung deiner Arbeitsweise.
- Ein intensiver, bereichernder Erfahrungsaustausch.
- Eine Horizonterweiterung durch umfangreiche Erfahrungen im Bereich des kollaborativen Schreibens.
- Die Mitarbeit an einem Anthologieprojekt mit angestrebter Publikation.
- Ein Dienst für die Wissenschaft. ;-)

Bitte überlege dir gut, ob du wirklich Interesse hast, an diesem Projekt teilzunehmen. Wenn du nur auf eine (weitere) Veröffentlichung aus bist, wirst du mit diesem Projekt nicht glücklich werden.


Teilnahme & Bewerbung

Was deine Bewerbung beinhalten sollte:
- Eine kurze Vita und (falls vorhanden) Bibliographie.
- Einen aktuellen von dir verfassten, fiktionalen Text.
- Stichpunkte zu deiner Schreiberfahrung.
- Stichpunkte zu deinem Interesse und der Motivation an dem Projekt teilzunehmen.
- Entscheidung für einen der drei genannten Handlungsorte.

Bitte fass dich kurz und konzentriere dich auf wenige wesentliche Aspekte, die dir wichtig sind.

Einsendeschluss: 13. August 2010

Kontaktadresse: f_woit01@uni-muenster.de


Weitere Informationen und offene Fragen

Auf dem Weblog http://kollaborativesschreiben.myblog.de/ wirst du nach und nach zusätzliche Informationen zu dem Projekt finden.
Wenn du darüber hinaus Fragen hast, wende dich einfach über die Kontaktdresse direkt an mich. Ich werde mich dann umgehend bei dir melden.


Viele Grüße
Felix Woitkowski
29.7.10 19:46


Inspirationsquellen für die Handlungsorte

Ich gebe bewusst keine Themen vor, möchte euch aber auch nicht ganz im luftleeren Raum hängen lassen. Deshalb stelle ich drei Handlungsorte zur Auswahl:
1. Ein alter Wald
2. Eine sterbende Stadt
3. Eine erblühende Wüste

An dieser Stelle möchte ich euch diese Orte vorstellen und Quellen der Inspiration nennen. Dabei bitte ich euch aber zu beachten, dass dies nur Anregungen darstellen sollen und auch alles ganz anders sein kann.

1. Ein alter Wald
Siehst du die Pfade, die sich zwischen den unzähligen Stämmen schlängeln? Kaum jemand wagt es heute noch, sie zu betreten. Denn wenn erst der Schatten der Wipfel dich umschließt, du den blauen Himmel aus den Augen verlierst und im dichten Gehölz den Weg suchen musst, nützten dir auch all deine Tapferkeit und dein Mut nicht mehr. So heißt es Alllernorts und doch ahnt niemand, was dort wirklich dort lauern mag. Niemand, außer den Alten. Setz dich zu ihnen ans Feuer und lausche ihren Geschichten. Vielleicht erfährst du dann, was sich dort im Wald verbirgt.

Zur Inspiration:
- J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. (Roman)
- Deutschlands schönste Wälder. http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-56527.html (Fotostrecke)


2. Eine sterbende Stadt
Einst war sie die Perle die Menschheit. Als Handelsmetropole zog sie Menschen aus aller Herren Länder an, Händler und Reisende, Priester und Söldner, Abenteurer und Gesindel. Dutzende Schiffe ankerten täglich in ihrem Hafen und löschten ihre exotischen Waren. Die Märkte waren voller fremder Düfte. Unbekannte Sprachen erklangen an jeder Ecke.
Doch als neue Handelsrouten erschlossen wurden, der Hafen langsam versandete, verlor die Perle ihren Glanz. Wenn du es aber versuchst, kannst du in den Schatten das pulsierende Leben noch immer spüren. Sieh doch nur dort, hinter den Schatten und dem Schmutz!

Zur Inspiration:
- Georges Rodenbach: Das tote Brügge. http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=4180&kapitel=1#gb_found (Roman)
- Stadtgeschichte von Brügge. http://www.goruma.de/Staedte/B/Bruegge/geschichte.html (Sachtext)
- Alfred Kubin: Die andere Seite. (Roman)


3. Eine erblühende Wüste
Ohne zu wissen, wie lange das Wasser noch reichen würde und welcher Sandsturm sie überwältigen könnte, zogen Karawanen seit Generationen von Oase zu Oase. Lasttiere hinterließen dabei tiefe Spuren in den Dünen, die der Wind sogleich wieder verwischte.
Die Brunnen waren das Zentrum allen Lebens. Dort lagerten sie, sangen und tanzten gemeinsam, tauschten Geschichten und Waren miteinander. So war es schon immer gewesen und sollte es auch immer sein.
Doch dann kam der Regen, der für immer alles verändern sollte. Denn als die Wüste erblühte, verlor sie das, was sie zur Heimat machte, zum schönsten Ort auf Erden.

Zur Inspiration:
- Frank Herbert: Dune. Der Wüstenplanet & Folgebände. (Romanzyklus)
- Alberto Vazquez-Figueroa: Tuareg (Roman)



Bitte überlegt euch gut, an welchem Ort ihr die nächsten Monate verbringen wollt, bevor ihr eure Bewerbung losschickt. Sowohl der Wald, die Stadt als auch die Wüste bieten Raum für allerlei Gefahren, Wunder, Schrecken und phantastische Begebenheiten, doch nicht jeder fühlt sich an jedem Ort in gleicher Weise zu Hause.
30.7.10 00:15


FAQ 1: Was meint kollaboratives, kooperatives, gemeinsames Schreiben?

Kollaboratives Schreiben bezeichnet eine Form des Schreibens, bei der ein Autor eben nicht alleine, sondern im Team arbeitet. Ohne eine wissenschaftliche Definition zu bemühen, heißt das auf dieses Projekt bezogen, dass alle Arbeitsschritte gemeinsam von den Mitgliedern der Autorengruppe durchgeführt werden. Dazu zählen beispielsweise:
- Ein gemeinsames Erarbeiten und Weiterdenken von Ideen, Plots, Figuren und phantastischen Welten.
- Eine gegenseitige Inspiration
- Ein gemeinsames Verfassen von Texten
- Eine gemeinsame Arbeit an Text
Wir haben oft das Bild des einsamen Autors vor Augen, der in seinem kleinen Arbeitszimmer schreibt und erst mit Vollendung seines Manuskripts das erste Mal darüber zu sprechen wagt. Genau das soll in diesem Projekt vermieden werden.
Stellt euch eine Band vor, die vom ersten schüchternen Ton bis zum fertigen Album alles gemeinsam erledigt. Natürlich tragen nicht alle Bandmitglieder exakt dasselbe dazu bei, natürlich übernehmen sie auch unterschiedliche Aufgaben, aber ihre Musik ist schließlich ihr gemeinsames Werk, zu dem jeder einen Teil beigetragen hat. Nichts anderes soll in diesem Projekt stattfinden.
30.7.10 00:16





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